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Laut Statistik ist jede achte Eheschließung binational und jedes fünfte Kind hat zumindest ein ausländisches Elternteil. Es ist also nicht verwunderlich, wenn das internationale Familienrecht immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Soll in einem solchen Fall eine Scheidung durchgeführt, Unterhalt und Sorgerecht geregelt werden, so müssen die Frage der Zuständigkeit des Gerichts, sowie des anzuwendenden Rechts geklärt werden.
Zu beachten ist in diesem Zusammenhang die ab 21.06.2012 geltende Rom III Verordnung, wodurch das Kollisionsrecht innerhalb der EU vereinfacht werden soll. Geregelt wird dadurch die Möglichkeit einer Rechtswahl, d.h. die Ehepartner einer Ehe mit Auslandsbezug können durch Vereinbarung bestimmen, welches Recht für den Fall der Scheidung angewendet werden soll.
Wurde keine Rechtswahl getroffen, so gilt nach dieser Verordnung nicht mehr die Staatsbürgerschaft als primärer Anknüpfungspunkt für das anzuwendende Recht, sondern der gewöhnliche Aufenthalt.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in meinem Blog.

Ich berate sie kostengünstig in Fällen mit Auslandsbezug und vertrete Sie sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich.